Eine Ampel soll in diesen Tagen an der Ausfahrt der Feuerwehr von Klostermansfeld aufgestellt werden. Die neue Verkehrsregelung steht im engen Zusammenhang mit den bevorstehenden Bauarbeiten auf der B 180n.

Die Bundesstraße wird ab 10. September zwischen dem Abzweig Volkstedt in Richtung Kreuzung Thälmannschacht als Einbahnstraße ausgewiesen. Die Fahrbahn in Richtung Eisleben ist bis zum Ende des Jahres gesperrt. Die Umleitung, die sich daraus in Richtung Lutherstadt ergibt, soll ab nächste Woche über Klostermansfeld, Helbra und Richtung Volkstedt erfolgen.

Gemeindewehrleiter Dennis Amey und Wehrleiter Frank Ochsner sind froh, dass die Ampellösung gefunden wurde. Die Ein- und Ausfahrt für Einsatzfahrzeuge sei durch den Kurvenbereich generell schwierig. Bereits in Zeiten, in denen Klostermansfeld nicht zur Umleitungsstrecke zählte, sei es in Ernstfällen beinahe zu Unfällen gekommen, wie Ochsner sagt. Mit der Ampel soll gewährleistet werden, dass die Feuerwehr mit ihren vier Fahrzeugen bei Alarm ungehindert zum Einsatz fahren kann und auch nicht im Stau stehen muss.

Das trifft auch für die beiden Rettungswagen des Landkreises zu, die neben dem Gerätehaus stationiert sind. Bedient werden soll die Ampel entweder vom Gerätehaus aus oder von der Leitstelle. Diese zwei Optionen sind laut Ochsner vorgesehen.

Die Arbeiten auf der B 180n wirken sich auch auf den Thomas-Müntzer-Plan in Klostermansfeld aus. Dieser Bereich wird als Einbahnstraße ausgeschildert. Auf diese Weise soll die Anfahrt zum Gerätehaus gewährleistet werden. Straßenschäden durch erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Autofahrer, die auf Schleichwegen die Umleitung umgehen wollen, sollen andererseits vermieden werden. (mz)